Tina Andres ist Vorstandsvorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Von 2006 bis 2026 war sie geschäftsführende Vorständin der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft Landwege eG in Lübeck. Die Diplom-Biologin war zuvor unter anderem in der Anbauberatung und Öffentlichkeitsarbeit bei Bioland in Südtirol sowie in Norddeutschland tätig. Zudem leitete sie Projekte zur ökologischen Ernährungsbildung und zur Entwicklung von Vermarktungsstrukturen für ökologische Landwirtschaft in Südafrika. Von 2017 bis 2021 war Andres Vorstandsmitglied des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN). In ihrer Arbeit verbindet sie die Perspektiven von Landwirtschaft, Handel und Verbraucher und setzt sich für die Weiterentwicklung der ökologischen Lebensmittelwirtschaft, starke regionale Wertschöpfung und eine nachhaltige Ernährungswirtschaft ein.
"Die Menschen lieben Bio – das zeigt sich an steigenden Verkaufszahlen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Die Marketingteams in Handel und Herstellung machen offenbar vieles richtig. Weil das Produkt, weil Bio, überzeugt!"
Tina Andres
Anne Baumann ist geschäftsführende Vorständin der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL). Der Verband vertritt die Interessen von Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette ein. Baumann arbeitet an der Schnittstelle von Unternehmen, Politik und Gesellschaft und beschäftigt sich dabei insbesondere mit den Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Bio-Lebensmittelwirtschaft. Als geschäftsführende Vorständin gehört sie zugleich dem Vorstand der AöL an und begleitet die Weiterentwicklung des Verbandes.
„Die Zukunft der ökologischen und nachhaltigen Lebensmittelwirtschaft entscheidet sich nicht allein auf dem Acker und nicht allein im Supermarkt. Sie entscheidet sich dazwischen. Herstellerinnen und Hersteller müssen landwirtschaftliche Rohstoffe verstehen, mit natürlichen Schwankungen umgehen und daraus sichere, hochwertige und marktfähige Lebensmittel entwickeln. Diese ureigene Herstellerkompetenz ist nicht austauschbar. Ein zukunftsfähiger Bio-Markt braucht eine zukunftsfähige, heterogene Herstellerstruktur und Marken, die Freiräume haben, um innovativ zu sein und Vertrauen zu schaffen.“
Anne Baumann
Vom Hof bis auf den Teller: Dr. Leonie Blume kennt die ökologische Wertschöpfungskette aus vielen Perspektiven. Die gelernte Landwirtin, Betriebswirtin und promovierte Agrarwissenschaftlerin untersuchte an der Universität Kassel in Kooperation mit 56 Bio-Höfen, welchen Einfluss Haltung, Fütterung und Management auf Tierwohl, Fleischqualität und Wertschöpfung haben.
2020 kam sie zu Ökoland, das seit 1991 für Bio-Lebensmittel mit Volldeklaration steht. Über 80 % der Produkte sind frei von Zusatzstoffen. Dort führte ihr Weg vom Einkauf und Qualitätsmanagement über das Operations Management in die Geschäftsleitung, der sie seit 2025 als Prokuristin angehört. Sie verantwortet Strategie und Operations und leitet das abteilungsübergreifende Nachhaltigkeitsteam.
In der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller:innen (AöL) ist sie seit 2024 Sprecherin des Arbeitskreises Tier und tierische Produkte und seit 2026 Vorstandsmitglied.
Dr. Leonie Blume
Daniel Blümlein ist Gründer der Blümlein AI & Automation GmbH und tritt als „KI-Sherpa®“ auf: Er begleitet mittelständische Unternehmen entlang eines eigenen Sechs-Stufen-Systems von der ersten Standortbestimmung bis zur produktiven KI-Lösung — im Schnitt innerhalb von rund zehn Tagen. Nach mehr als acht Jahren KI-Erfahrung und Projekten bei Lufthansa, der Schwarz-Gruppe und der Allianz hat er über 100 KI-Projekte im Mittelstand umgesetzt, mit Schwerpunkten auf Microsoft Copilot, Power Automate, RAG-Chatbots und Datenschutz-Governance. Mit der Bauck-Firmengruppe verbindet ihn eine laufende Zusammenarbeit: Gemeinsam haben Daniel und sein Team über 117 KI-Anwendungsfälle mit Bauck identifiziert, von denen viele bereits umgesetzt sind — inklusive eines eigenen Tracks zu Agenten und Workflows beim unternehmensinternen „KI-Sommer“ von Bauck. Auf dem Panel bringt er die Umsetzungsperspektive ein: echte Wertschöpfung statt Buzzword-Bingo.
Urs Brändli hat während 30 Jahren in Goldingen-CH einen Biomilchbetrieb geführt. Seiner Ausbildung zum Meister-Landwirt folgten längere Aufenthalte in der französischen Schweiz und in Australien. 1994 wurde der Betrieb auf Bio umgestellt, und Brändli engagierte sich im aufstrebenden Bio-Milchmarkt - so war er z.B. Initiant des ersten Bio-Tilsiters. Den Gibelhof, auf 900 m.ü.M. gelegen, hat er 2015 seinem Sohn übergeben, arbeitet aber noch aktiv mit.
Seit 2011 ist Brändli Präsident von Bio Suisse und vertritt damit rund 7500 Bio-Betriebe. Dank rund 1000 Lizenznehmern der Bio-Knospe, Unternehmen aus Verarbeitung und Handel, steht er in regelmäßigem Kontakt mit Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette. Seit 2013 ist Brändli zudem Mitglied des FiBL-Stiftungsrat.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Stärkung des Biomarktes, faire Wertschöpfung für die Landwirtschaft und die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Lebensmittelwirtschaft.
„Wer seinen Betrieb auf Bio umstellt profitiert gleich zweimal: Man erzielt mit der Bio-Produktion eine höhere Wertschöpfung, und geniesst gleichzeitig mehr Wertschätzung der Bevölkerung für sein Tun.“
Urs Brändli/span>
Josef Brunnbauer ist Geschäftsführer von Naturland Österreich und verantwortlich für den Aufbau sowie die Weiterentwicklung der Verbandsstrukturen für die 2700 österreichischen Naturland-Mitgliedsbetriebe. Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert er sich für die Förderung und Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus. Von 1995 bis 2024 war er Geschäftsführer des Bio-Anbauverbandes Biokreis e.V. und prägte in dieser Zeit maßgeblich dessen Entwicklung. Parallel dazu gründete er in 2007 den landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb „Ökolandwirtschaft Stelzlhof“ und führte diesen eigenverantwortlich bis 2022, wo er ihn dann als Vollerwerbsbetrieb übergab. Sein Anliegen ist die Schaffung nachhaltiger und tragfähiger Strukturen in der Ökobranche und eine wirksame Vertretung der Anliegen von Bauern und Bäuerinnen.
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Seit gut 40 Jahren engagiert sich Rudolf Bühler als Agraringenieur, Agrarsoziologe und Tropenlandwirt für ländliche Regionalentwicklung im In- und Ausland. Zunächst viele Jahre als Entwicklungshelfer und seit 1984 in seiner Heimatregion Hohenlohe, wo er den bäuerlichen Familienbetrieb Sonnenhof in Wolpertshausen übernahm und ein Büro für Ländliche Regionalentwicklung eröffnete. Seine wichtigsten Projekte im Inland sind die Rettung der alten Landrasse Schwäbisch-Hällisches Landschwein, der Aufbau der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, der Aufbau des Bio-Verbands ECOLAND und die Gründung der Stiftung Haus der Bauern/Akademie Schloss Kirchberg. Rudolf Bühler ist u.a. Mitglied im UN-Ausschuss „Economic and Social Council“ in New York.
„Auch die Ökobranche kann sich den zentralen Herausforderungen nicht verschließen – es bedarf dringend einer inhaltlichen Weiterentwicklung hin zu ökologischer und klimaresilienter Land- und Ernährungswirtschaft!“
Rudolf Bühler
Dr. Christine Chemnitz leitet seit Mai 2022 als Co-Direktorin den Berliner Thinktank Agora Agrar. Zuvor leitete sie 16 Jahre das Referat internationale Agrar- und Ernährungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Zeit hat sie unter anderem 30 internationale Büros der Stiftung zu agrar- und ernährungspolitischen Fragen beraten und internationale Prozesse in den Bereichen Klima- und Ernährungspolitik eng begleitet. Dr. Christine Chemnitz war Teil des Bioökonomierats der Bundesregierung und wurde im Jahr 2023 in den Strategischen Beirat des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) berufen. Sie hat Agrarwissenschaften in Göttingen und Berlin studiert und 2011 an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Agrarökonomie promoviert.
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Der Mann hinter den Öko-Marketingtagen: Als Kurator und Vorsitzender des Beirats der Akademie Schloss Kirchberg gestaltet Klemens Fischer das Profil, die Themen und das Netzwerk der Tagung maßgeblich mit.
DAls gefragter Berater und Brückenbauer arbeitet er vor allem mit Unternehmern und Geschäftsführern der Bio-Branche zusammen. Sein über Jahrzehnte gewachsenes Netzwerk verbindet Entscheidungsträger aus Herstellung, Handel, Verbänden, Wissenschaft und Praxis. Mit seinem Unternehmen Biomarktentwicklung begleitet er strategische Entwicklungen und eröffnet neue Wege der Zusammenarbeit.
DSeine Stärke liegt im vertrauensvollen Hintergrundgespräch. Wo unterschiedliche Interessen zusammenfinden, Partnerschaften entstehen und Brücken gebraucht werden, sind seine Marktkenntnis und sein Gespür für Menschen gefragt. Sein Wirken bleibt dabei bewusst außerhalb der Öffentlichkeit. So gestaltet er die Bio-Branche seit Jahrzehnten mit und macht die Öko-Marketingtage zu einem Ort, an dem aus Begegnungen gemeinsame Perspektiven entstehen.
"Die Öko-Marketingtage sind längst mehr als ein Branchentreffen: Sie sind der internationale Marktplatz für Ideen, Partnerschaften und die Zukunft der Bio-Branche. Hier treffen sich Menschen, die nicht nur über Veränderung sprechen, sondern sie gemeinsam auf den Weg bringen.“
Klemens Fischer
Anke Frenzel ist Diplom-Sozialwirtin und seit 2006 beim Berliner Tiefkühlgroßhändler Ökofrost tätig. Dort baute sie das Markengeschäft des Unternehmens auf und entwickelte es über viele Jahre maßgeblich weiter. Dazu gehören insbesondere die Tiefkühlmarken BioPolar und BioCool sowie die zeitweise geführte Marke Wildzeit. Neben der Markenführung prägte sie insbesondere die Produktentwicklung bei Ökofrost.
Seit 2023 gehört Anke Frenzel zur Geschäftsleitung und verantwortet dort unter anderem Personalführung, Markengeschäft und Produktentwicklung. Sie studierte Sozialwissenschaften an der FAU Erlangen-Nürnberg und vertiefte ihre Italienischkenntnisse während eines Studienaufenthalts in Rom.
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Martin Gau studierte Landwirtschaft mit Schwerpunkt Agrarökonomie an der Universität für Bodenkultur Wien. Nach seinem Studium sammelte er berufliche Erfahrungen im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelindustrie. Seit 20 Jahren ist Martin Gau bei der Bio-Nahrungsmittel Produktions- und Handels GmbH tätig, davon seit fünf Jahren in der Geschäftsführung. In dieser Funktion verantwortet er insbesondere den Vertrieb und die strategische Weiterentwicklung. Dabei beschäftigt er sich mit den Herausforderungen des Bio-Marktes, der Entwicklung von Vertriebsstrategien und der Frage, wie ökologische Lebensmittel erfolgreich im Markt positioniert und langfristig weiterentwickelt werden können.
Seit Februar 2022 ist Professor Dr. Franz-Theo Gottwald Leiterder Akademie Schloss Kirchberg. Er studierte Theologie, Philosophie
und Sozialwissenschaften und promovierte in Philosophie. Nach Forschungsaufenthalten im Ausland und der Beschäftigung mit den drängenden Fragen der Agrar- und Umweltethik arbeitete er in der Unternehmensberatung im Bereich Umweltmanagement. Von 1987 bis 2020 war er Vorstand der Schweisfurth Stiftung für nachhaltige Agrar- und Ernährungswissenschaften. Franz-Theo Gottwald forscht und lehrt als Honorarprofessor für Agrar-, Ernährungs- und Umweltethik an der Humboldt Universität Berlin. Er ist u.a. Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung World Future Council, und Autor von Fachliteratur zu nachhaltiger Entwicklung und Unternehmensverantwortung.
„Bio-Vermarktung braucht Haltung und Pioniergeist, jedoch vor allem Respekt und Fairness für alle Glieder in der Wertschöpfungskette vom Acker auf den Tisch!“
Prof. Dr. Theo Gottwald
Prof. Dr. Nicole Graf ist seit Juli 2014 Gründungsrektorin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn, welche sich unter ihrer Führung zu einer anerkannten Nachwuchsschmiede für die regionale Wirtschaft mit bundesweiter Strahlkraft entwickelt hat. In Forschungsund Beratungsprojekten widmet sich Nicole Graf primär der Zukunftsund Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft und Wissenschaft, in zahlreichen EU-geförderten Projekten und Kooperationen mit wissenschaftlichen Instituten. Ergänzend bringt sie sich und ihre Expertise als Mitglied in ehrenamtlichen Funktionen, wie dem Hochschulrat Worms, dem CAS Rat, dem Vorsitz des Kuratoriums der GENO Stiftung und Vorstand von Wissensstadt e.V., sowie in Aufsichts- und Beiratsmandaten ein. 2015 wurde Graf für den Transfer von Wissenschaft und Praxis mit dem Seifriz-Preis ausgezeichnet und 2021 mit dem Eckart Witzigmann Preis.
„Wissen schafft Wandel – das gilt besonders für die ökologische Ernährungswirtschaft. Die Öko-Marketingtage zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnis und unternehmerisches Handeln gemeinsam Wege zu einer nachhaltigeren Zukunft öffnen.““
Prof. Dr. Nicole Graf
Lukas Nossol wurde 1985 als viertes von acht Kindern von dennree Gründer Thomas Greim geboren. Nach dem Studium arbeitete er im ökologischen Rohstoffhandel. Nun verantwortet er die Kommunikation des Bio-Spezialisten und vertritt die Interessen der Branche auf diversen politischen Foren.
„Die Bio-Bewegung braucht mit ihren klaren Botschaften Sichtbarkeit auf den politischen Bühnen. Hierfür sind die ÖMT eine hervorragende Plattform“
Lukas Nossol
Cem Özdemir wurde 1965 im schwäbischen Bad Urach geboren. Der gelernte Erzieher und studierte Sozialpädagoge schloss sich den Grünen an, weil er sich für Naturschutz in seiner Heimat und den Erhalt der Ermstalbahn engagierte (heute fährt sie wieder). 1994 wurde er als erster Abgeordneter mit türkischen Wurzeln in den Bundestag gewählt. Er war Mitglied im Europäischen Parlament, führte seine Partei als Bundesvorsitzender und leitete den Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags. Cem Özdemir hat eine Tochter und einen Sohn.
Jan Plagge, Jahrgang 1971, studierte Gartenbau in Weihenstephan und stellte bereits 1993 den elterlichen Betrieb auf ökologischen Landbau um. Seit 2011 ist er Präsident von Bioland, dem größten ökologischen Anbauverband in Deutschland und Südtirol. Zuvor baute er als Geschäftsführer der Bioland Beratung GmbH ein bundesweites Beratungs- und Bildungsangebot auf und verantwortete als Geschäftsführer des Bioland Erzeugerrings Bayern den Aufbau der Fachberatung im Freistaat. Seit Mai 2018 steht er zudem als Präsident von IFOAM Organics Europe an der Spitze der europäischen Öko-Bewegung und engagiert sich für eine zukunftsfähige, nachhaltige Landwirtschaft in Europa.
„Die Öko-Marketingtage sind längst zu einer festen Größe in unserer Branche geworden. Hier kommen Menschen zusammen, die Bio nicht nur vermarkten, sondern ernsthaft leben. Sie alle haben die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen. Das Motto ‚Bio neu denken – die Zukunft des Öko-Marketings‘ trifft dabei den Kern unserer Zeit: Wir müssen die Stärke des Biolandbaus und seiner Werte neu erzählen, mit Narrativen, die glaubwürdig und nah an den Menschen sind, vor allem außerhalb unserer Bio-Blase.”
Jan Plagge
Naturland Präsident Eberhard Räder führt einen Bio-Familienbetrieb in der bayerischen Rhön mit Ackerbau und Mastschweinen. Der dabei anfallende Mist sowie das Kleegras werden in einer hofeigenen Biogasanlage vergoren, die neben wertvollem Dünger auch Wärme für 150 Wohnhäuser sowie 2,15 Mwh Strom erzeugt. Räder ist seit über 25 Jahren Naturland Mitglied und wurde Anfang September 2025 zum Präsidenten des internationalen Öko-Verbands gewählt. Zuvor war er bereits 17 Jahre lang ehrenamtlich bei Naturland engagiert: als Delegierter, Mitglied im Landesvorstand Bayern und zwischen 2017 und 2021 auch schon einmal als Mitglied im Naturland Präsidium.
„Bio ist eine politische Bewegung, deren Erfolg sich aber in letzter Konsequenz immer am Markt zeigt. Das politische Umfeld wird aktuell schwieriger, am Markt hingegen bleibt die Nachfrage hoch: Bio ist gesellschaftlich gewollt und wird mit seinen umfassenden Nachhaltigkeitsleistungen weiterhin als Lösung gesehen. Auf diesem Erfolg können wir aufbauen, um gemeinsam die ökologische Transformation weiter voranzutreiben.“
Eberhard Räder
Barbara Riegler wurde 2023 zur Obfrau von BIO AUSTRIA gewählt. Die studierte Produkt- und Projektmanagerin für Food (FH Wieselburg) führt gemeinsam mit ihrem Mann Helmut einen 35 Hektar großen Bio-Hof in Bad Kreuzen, Oberösterreich. Der vielfältige Betrieb umfasst Bio-Mutterkühe, Bio-Legehennen, Bio-Wildmasthendl, Bio-Schweine sowie die seltene Spezialkultur Öllein. Die Produkte werden im eigenen Hofladen direktvermarktet. Die vierfache Mutter ist überzeugt: „Bio-Landwirtschaft ist der Schlüssel, um die Biodiversität zu fördern und den Klimawandel zu bekämpfen.“ Als Obfrau setzt sie sich mit Herzblut und besonders auf politischer Ebene dafür ein, dass die Anliegen der Biobäuerinnen und Biobauern vorangebracht werden und die notwendigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landwirtschaft geschaffen werden.
„Mein Herzensanliegen ist, dass biologische Landwirtschaft die Wertschätzung bekommt, die sie verdient und zur Selbstverständlichkeit wird. Bio ist DER Weg in die Zukunft. Die Klimakrise trifft uns hart: Dürren, Starkregen, Ernteausfälle. Gleichzeitig sind wir Teil der Lösung. Biologische Landwirtschaft schont Böden, schützt Grundwasser, erhält Biodiversität und trägt zum Klimaschutz bei. Wer Bio kauft, gestaltet aktiv mit: für gesunde Lebensmittel und eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Mein Wunsch ist, dass Bio nicht mehr Alternative ist, sondern die Norm.“
Barbara Riegler
Mit analytischer Tiefe und narrativ-ethischem Reflexionsvermögen Welten verbinden: Strategie, Nachhaltigkeit und sinnorientiertes Leadership. Als Bundesvorständin beim Demeter e.V. und Geschäftsführerin im Demeter Landesverband Ost gestalte ich nachhaltige Markenentwicklung und Transformation. Geprägt durch internationale Führungserfahrung und einem Akademischen Schwerpunkt in Strategic Sustainability Management, treffe ich Entscheidungen mit Intuition, Werten und Weitblick. THINK FIRST. BUT DO!
„Nachhaltige Marken brauchen mehr als gute Strategien – sie brauchen Haltung, Sinn und Mut zur Verbindung von Werten und Wirkung.“
Nancy Schacht
Andreas Swoboda ist seit der Gründung Geschäftsführer der Bio-Bäckerei BIO BREADNESS GmbH in Fulda – einer fortschrittlichen ökologischen Bäckerei, die Weizengebäcke nach traditionellen Verfahren und modernen Prozessen herstellt. Alle Weizenkleingebäcke entstehen mit Vorteigen in über 20-stündiger Langzeitführung und werden auf Steinöfen gebacken. Das Sortiment umfasst zudem Bio-Bake-Off-Produkte und Artikel unter Schutzgas-Atmosphäre. Zuvor war Swoboda viele Jahre für den Lebensmittelhändler tegut tätig, wo er Verantwortung in Qualitäts-, Umwelt- und Rohstoffmanagement trug. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstandsmitglied der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und im Aufsichtsrat der International Featured Standards (IFS).
„Bei den Öko Marketingtagen gelingt es uns, Kooperation zu leben: Wir entwickeln und teilen gemeinsam Strategien, um den Bio-Gedanken voranzubringen – und ihn in die Breite zu tragen.“
Andreas Swoboda